© 1998-2019 Hof Heckelmann

Geschichte des Betriebs

Historische Entwicklung :

Der landwirtschaftliche Betrieb wurde im Jahre 1960 aus dem Ort Nauheim ausgesiedelt. Es wurde eine neue Betriebsstätte mit Wohnhaus, Ställen und Scheune gebaut. Zu dieser Zeit wurden 11ha Ackerland, 5ha Grünland bewirtschaftet. Daneben wurden noch 8 Kühe mit entsprechender Nachzucht, Schweine und Hühner gehalten. 1970 wurde die Milchviehhaltung aufgegeben um den Kuhstall in einen Schweinestall umzubauen. Dieser Schweinestall wurde nur zwei Jahre genutzt, bevor 1972 die Schweinehaltung aufgegeben wurde. Durch die Nähe zu den großen Arbeitgebern, Flughafen Frankfurt und Hoechst AG, und den steigenden Arbeitskräftebedarf Anfang der 70er Jahre, gaben viele Landwirte ihren Hof auf. Dadurch konnte der Betrieb schnell wachsen. 1974 wurden über 100ha bewirtschaftet und 1981 über 170ha. Diese Flächen lagen aber bis zu 20km vom Betriebssitz entfernt, was einen relativ hohen Arbeitskräftebedarf zur folge hatte. 1981 waren außer dem Betriebsleiter noch ein Schlepperfahrer und ein Auszubildender beschäftigt. Mit immer weiter steigenden Löhnen wurde diese Form der Bewirtschaftung uninteressant weshalb die Flächen außerhalb abgegeben und die Mitarbeiter entlassen wurden. So wuchs der Betrieb dann nur noch in Nauheim von dann 95ha 1982 bis 1995 auf 170ha, die vom Betriebsleiter zum größten Teil alleine bewirtschaftet wurden.

1995 übernahm Jochen Heckelmann den Betrieb und konnte durch Bewirtschaftungsverträge und glückliche Umstände in der Agrarpolitik (Abschaffung der subventionierten Dauerbrache) zu einem raschen Wachstum beitragen. 1997 wurden schon 400ha bewirtschaftet. 1999 konnte durch die Übernahme der Domäne Blumenrod von der Stadt Limburg ein weiterer Wachstumsschritt realisiert werden. Eine überwiegend pfluglose Bewirtschaftung, die Abschaffung der Kartoffelproduktion und der Einsatz von Lohnunternehmern zur Rübenernte lässt die Bewirtschaftung der jetzt 600ha mit zwei festen Arbeitskräften, die in der Ernte von Saisonkräften unterstützt werden zu.